Archive for July, 2011

Mate

Sunday, July 31st, 2011

Glyph of the word 'mate'.

mate

  • (v.) to pour (liquid)
  • (adj.) pouring
  • (n.) deluge (not as common as reduplicated form)

Mate ia i tolu lilelea fiviti i’i.
“Pour me a cold glass of water.”

Notes: This is kind of a strange sentence. Ordinarily it’d be prevented by an applicative, so it would read Matemu ia i’i ti tolu lilelea. That, though, would be a different word, so I stuck with this clunky one.

You may recognize this iku from the glyph for “soup”, novu. This one’s rather upside-down. This is another case of one iku following another, even though the word for “pour” is probably older than the word for “soup”. Languages and writing systems are different things, though. They’re rather like dancing partners.

Or maybe not. I’m watching Roberta right now; it’s likely influencing me.

jalmēsa

Sunday, July 31st, 2011

jalmeea

jalmēsa

This is a region or portion of land, as defined by something natural – like terrain or so.

kexien tema jekīþa ien la þō jatarūni jawēhi tō tema jatēla ien la þō jalmēsa sū sōssirja pa anhāri wā ewaþ ñi sāen rājanō;
Of course, he knew these were mirages because he knew this part of Sōssirja has no water, yet he followed.

stone is havi (revisited)

Sunday, July 31st, 2011
havihavi = stone (noun) (some things Google found for "havi": a very common term; HAVI Global Solutions is an international supply chain managed services company; HAVi is an acronym for Home Audio Video Interoperability; a rare feminine first name that can be Hebrew; a rare last name; means to have in Esperanto; means monthly in Hungarian; name of cities in Ghana and Iran)

Word derivation for "stone" :
Basque = harri, Finnish = kivi
Miresua = havi

My previous Miresua conlang word for stone was kari, which actually means sunken rock or rocks in Finnish. This is a change I've been pondering for a while. The new word, havi, is somewhat similar to the word heavy, and stones can be heavy.

Place names in Nuirn

Saturday, July 30th, 2011
This may not relate to everyone's language, or at least not to languages from invented worlds.

In Nuirn, though, place names exist for local and some distant terrestrial locations. Many are simply adaptations of English or local words.

Louisville is Luafall, /ˈluː.ə.ˌvʌl/, dative Luafaille which simply represents the local pronunciation in Nuirn spelling. Similarly:

Cantàcaí Kentucky
Indiæne Indiana
Illenøy /ˌɪ.lɨ.ˈnəɪ/ Illinois
Ohàyo Ohio
Tenesî Tennessee
Síæt'hle Seattle
Misygin Michigan
Misiùra Missouri
Techses Texas

Some can be imported with minimal changes, like Coloràdo. Some get by with minimal phonological changes. Oclachoma. Most, however, require adjustment for conformity to the umlaut class rules. Cælifeòirnie /ˌkæ.lɨ.fʲoː.ɝ.njə/ California.

Others get fully or partially calqued:

Ny Eòruic /nyː 'joɾ.wɪk/ New York
Ny Oirlîns New Orleans
Piseògan /pɪ.ˈʃoː.gʌn/ Sacramento; also Corpus Christi
Pittsbórgh Pittsburg
(Halga) Diàc /ˈhal.gə dʲɑk/ San Diego
(Halga) Fransué /ˌfrɑn.ˈswɛ/ San Francisco
(Halga) Hlóduic St. Louis
Stad n' Englene Los Angeles

Some local names are idiosyncratic: Virgilienstad "Corydon". Blattangau "Shively".

Vorüberlegungen zu Ästhetik, Typologie und Funktionsweise der Sprache

Saturday, July 30th, 2011

(2. Teil des Sprachenbastler-Tutorials)

Meistens beginne ich ein Sprachprojekt damit, dass ich mir eine bereits im Kontext der Welt existierende Sprache als Ausgangspunkt nehme und mir überlege, wie sich diese Sprache in den folgenden ein- bis zweitausend Jahren verändern könnte. So möchte ich diesmal aber nicht vorgehen. Und schon taucht die erste Herausforderung auf: Wenn ich bei Null anfange, muss ich mir zuerst gut überlegen, wo ich ungefähr hinmöchte, um nicht ständig ins Blaue hinein Richtungsentscheidungen treffen zu müssen. In diesem Fall möchte ich folgendes:

1.) dass die Sprache realistisch ist. Dieser erste Punkt ist für viele Weltenbastler wahrscheinlich mehr oder weniger selbstverständlich, aber es gibt auch Sprachenbastler, die z.B. logisch-philosophische Weltsichten ohne Mehrdeutigkeit ausdrücken können wollen, die bewusst mit dem Bruch linguistischer Universalien experimentieren, oder deren Sprachen von Aliens mit völlig anderen Sprechorganen gesprochen werden. Darum geht es mir aber nicht, meine Sprache soll von Menschen gesprochen werden und deshalb in allen Eigenschaften im Rahmen dessen bleiben, was echte menschliche Sprachen auszeichnet. Gleichzeitig soll sie den Eindruck erwecken, sich auf natürliche Weise entwickelt zu haben; das bedeutet für mich u.a., dass die Grammatik auf keinen Fall so regelmäßig sein soll wie im Esperanto, sondern dass sie gerne an manchen Stellen ein bisschen unlogisch und verwinkelt sein darf.

2.) dass die Sprache aus europäischer Sicht fremdartig ist. Realistische Sprachen können ganz schön seltsam sein, man braucht nur in andere Weltgegenden zu schauen. Nicht umsonst gibt es auf der Conlang-Mailingliste die geflügelte Abkürzung “ANADEW”. Das steht für “A natlang has already done it, except worse” – kaum eine Idee, die man selbst für besonders ausgefallen hält, gibt es nicht schon in ähnlicher Form in irgendeiner natürlichen Sprache. Ich will also versuchen, viele Dinge grundlegend anders zu machen als auf Deutsch, Englisch oder Französisch, und mir dafür Inspiration bei echten Sprachen zu holen.

3.) dass die Sprache an nordamerikanische Indianersprachen erinnert. Dazu gehört einerseits ein bestimmter Klang, der von langen Wörtern, vielen n t k w a o, und einer Silbenstruktur mit “abgestoppten” und “behauchten” Vokalen geprägt ist (das sind jetzt keine Fachbegriffe, sondern umgangssprachliche Charakterisierungen für VʔC bzw. VhC-Verbindungen; mehr dazu im folgenden Post über die Auswahl der Laute). Andererseits verbinden Sprachwissenschaftler mit Nordamerika auch die Tendenz zu einem speziellen Typ von Grammatik, der zwar auch auf anderen Kontinenten vorkommt, aber in Nordamerika sehr gehäuft auftritt, und zwar die Tendenz dazu, den allergrößten Teil der Information in einem Satz ins Verb zu stecken (das dann sehr kompliziert werden kann und so zu dem Klangeindruck von “langen Wörtern” entscheidend beiträgt), und außerdem nicht nur Tätigkeiten, sondern auch Attribute oder Gegenstände (also das, was wir mit einem Adjektiv oder Substantiv bezeichnen würden), als Verb auszudrücken bzw. mit ins Verb einzubauen.

Hiervon ausgehend habe ich noch etwas genauer recherchiert, wie diese “für Indianersprachen typischen” grammatischen Phänomene im einzelnen funktionieren, wie sie zusammenhängen und welche davon für mein Projekt interessant sein könnten. Das schon erwähnte Buch “The Languages of Native North America” ist dafür als Einstieg perfekt geeignet, weil es einen Überblick über die wichtigsten dieser Phänomene bietet, sie anhand von Beispielen anschaulich erklärt, und dabei auch immer verschiedene Sprachen, die auf ähnliche Art und Weise an eine bestimmte Sache herangehen, miteinander vergleicht. (Für eine z.B. ostasiatisch, australisch oder afrikanisch angehauchte Sprache würde ich sehr empfehlen, im Netz oder in der nächsten Unibibliothek nach einem ähnlich ausgerichteten Buch über die Sprachen der entsprechenden Region zu suchen; zur Not tun es auch die ausführlicheren sprachwissenschaftlichen Wikipediaartikel, v.a. in der englischen Ausgabe.) Hier ist eine Liste von Dingen, die ich gerne einbauen möchte:

  • Es soll keine echte Unterscheidung zwischen Substantiven und Verben geben; jedes Inhaltswort kann als Prädikat verwendet werden, und Gegenstände werden mit (verbalen) Prädikaten bezeichnet anstatt mit Substantiven. Kommt vor z.B. in den Wakash-Sprachen aus der Region um Vancouver, und ähnlich in den benachbarten Salish-Sprachen.
  • Die Personenmarkierung am Verb soll gleichzeitig den Modus unterscheiden, also etwa zwischen Indikativ und Konjunktiv. Kommt auf ähnliche Weise vor z.B. im Caddo (Texas/Oklahoma), im Yupik (Alaska), und in den Algonkin-Sprachen (Neuengland & östliches Kanada).
  • Es soll ein detailliertes System an Zeitformen geben, das Vergangenheit und Zukunft jeweils in mehrere Abschnitte einteilt. “Gestern” würde also eine andere Zeitform bekommen als “letzte Woche”, und “letztes Jahr” vielleicht eine dritte. Kommt vor z.B. im Washo (Nevada/Kalifornien).
  • Das Verb soll noch eine Menge anderer Dinge anzeigen können, und zwar weitgehend optional, also zur genaueren Bestimmung der beschriebenen Handlung:
    • ob die Handlung vollständig ausgeführt wird oder nur teilweise, absichtlich oder zufällig, nur einmal oder mehrfach (oder sogar gewohnheitsmäßig).
    • detaillierte Angaben über das verwendete Werkzeug bzw. über die Art der Bewegung, die mit diesem Werkzeug ausgeführt wird. Kommt vor z.B. im Pomo (Kalifornien) und vielen anderen, nicht untereinander verwandten Sprachen v.a. an der Westküste Nordamerikas.
    • detaillierte Angaben über die Richtung und Ziel einer Bewegung. Kommt vor z.B. in den Wakash-Sprachen und Tsimshian-Sprachen (British Columbia), oft zusammen mit dem vorherigen Punkt, wobei je nach Sprache die eine oder die andere Gruppe stärker ausgebaut ist.
    • detaillierte Angaben über einen beteiligten Gegenstand bzw. ein “Thema” der Handlung, das dem grammatikalischen Objekt entsprechen kann, aber nicht muss. Kommt vor in fast allen indigenen Sprachen Nordamerikas (Stichwort “inkorporierende Sprachen”).
    • Bewegung soll v.a. durch eine Kombination der oben beschriebenen Marker ausgedrückt werden, also ohne viele unterschiedliche Verbwurzeln. Für einfache Bewegungen reicht es wahrscheinlich sogar, gar keine Verbwurzel zu benutzen, sondern nur die Marker. Kommt z.B. vor im Washo sowie in anderen Sprachen aus Nordkalifornien und Oregon.

Da ich mich zwar ganz ordentlich mit Sprache allgemein auskenne, aber von echten nordamerikanischen Sprachen dann doch nicht allzu viel Ahnung habe (geschweige denn eine davon selbst spreche), kann ich mir nicht sicher sein, dass ich gleich auf Anhieb ein funktionierendes Grammatiksystem hinbekomme. Ich werde deshalb so vorgehen, dass ich mir zuerst eine grobe Vorlage zum Zusammensetzen von Verben skizziere, die ich dann nach und nach anhand von Beispielsätzen ausbauen kann, je nachdem welche Unterscheidungen gerade gebraucht werden.

Vorläufige Verbschablone

  1. Präfixe (Marker am Wortanfang):
    1. Person und Modus. Beim Modus möchte ich mindestens unterscheiden zwischen Handlungen, Zuständen, und hypothetischen Prädikaten (~Konjunktiv).
    2. Umstände, Absicht, Vollständigkeit
    3. Richtung
    4. Thema
  2. Verbwurzel
     
  3. Suffixe (Marker am Wortende):
    1. Werkzeug und Bewegungstyp
    2. Hilfsverben zum Ausdrücken von Aspekt (z.B. Beginn, Andauern oder Ende einer Handlung), Modalität (z.B. Wünsche, Verpflichtungen, Vermutungen) etc.
    3. Diathese (Aktiv, Passiv, Gegenseitigkeit etc.)
    4. Zeit

Im vorigen Post habe ich den Namen der Sprache, Tsemehkiooni, und dessen vier Bestandteile vorgestellt. Noch einmal kurz zur Übersicht: ts- “wir (Zustand)” gibt Person und Modus an (Position 1.1), -emeh- “verstehen” ist die Wurzel (Position 2), -kioow- “durch Sprechen” nennt das Werkzeug (Position 3.1), und -ni “gegenseitig” zählt als Diathese (Position 3.3). Die übrigen Positionen sind in diesem Verb nicht besetzt. Bis auf Person/Modus und Wurzel können wahrscheinlich alle Positionen grundsätzlich auch mal leer bleiben.


Vorheriger Post:
[Tutorial] Eine Sprache entsteht
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Auswahl der Laute

Seny’a Yabat av lanv’e

Saturday, July 30th, 2011
(Moving the Ball Forward)

Sometimes I just don't know what people want.
Stirring trouble upon my arrival, recent comments have expressed an objection to something referred to as "calling a rabbit a smeerp", where a local/foreign term is substituted for a common noun in the text of a story. I'd used the technique on occasion as a teaching tool in my novels principally to impart local colour. Hey, I'd seen it used liberally in several books I'd read and I rather liked it; I had no idea that it was considered a Bad Thing. I'm writing about a culture where there are no Earth people around to translate for, and I've tried to avoid breaking the narrative to define non-contextual specifics until there was a legitimate lull where the definition wouldn't hurt, and would usually help. Oh, and I've got to tell a story, too? Cheez, man!

Once I substituted a boring paragraph of geographical exposition with a filk song people actually liked. {filk=parody in the fannish realm; there are frequent gatherings, conventions and a whole LJ forum about it.} An earlier draught featured a glossary and there were some beta readers objected to it and others liked it. Years ago in the APA Linguiça I wrote some facing paragraphs about mundane crap in both English and Yal Dawo, just to prove that I could. {I'm told this would not work in a novel until I became a lot more famous.} I could write entire historical treatises to explain the niche(s) in time in which the stories took place but then they wouldn't really be novels, would they? They'd be an RPG base, and I'm not a gamer.

As a writer I am willing to please the public but I will not write stories about extraterrestrials named Bob and Sue (unless they were deliberately dumbing themselves down for the Earthers) when the whole point was to open a database of words and history that made my whole project interesting to me in the first place. When individual words made themselves obvious to me I started writing them down (instead of muttering them to myself under my breath). When the words broke down into their bases and origins, I got bunches of cultural trivia and historical markers. My notes metastasized into an English/Yal Dawo dictionary called the Felo Jaossiness (n., lit. "List of Words") but without any stories for it to explain to anyone, that will probably just sit on my hard drive, growing slowly by the year.

So as far as such things go, what do you like to see? What technique (or standard) works for you?

[Tutorial] Eine Sprache entsteht

Saturday, July 30th, 2011

Anlässlich einer aktuellen Diskussion auf dem Weltenbastler-Forum habe ich beschlossen, ein Sprachentutorial in Form einer Live-Reportage über das Sprachenbasteln zu schreiben, das ich sowohl dort im Forum als auch hier auf dem Blog veröffentlichen werde. Ich möchte alle Interessierten ganz herzlich dazu einladen, mir beim Ausarbeiten meines neuesten Sprachprojekts über die Schulter zu schauen. Die Sprache, die hier entwickelt wird, ist zwar in gewisser Weise ein persönliches Projekt und soll später, wie meine anderen Sprachen auch, einen Platz in der kollaborativen Welt Akana erhalten, aber der Schwerpunkt dieser Serie wird ganz klar auf der Funktion als Tutorial liegen: Ich werde nicht nur die Sprache selbst, sondern vor allem auch meine Herangehensweise Schritt für Schritt beschreiben, Fachbegriffe erklären, meine Entscheidungen zur Grammatik ausführlich begründen (mit Beispielen aus echten Sprachen, an denen ich mich orientiere), und ich möchte jedem von euch die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, Dinge anzumerken, eigene Ideen mit einzubringen, und nicht zuletzt hoffentlich viel dabei zu lernen.

Die Sprache, um die es gehen soll, wird ziemlich anders funktionieren als die meisten europäischen Sprachen. Sie ist inspiriert von verschiedenen nordamerikanischen Indianersprachen; meine Hauptquelle für die dort vorkommenden grammatischen Phänomene ist das wunderbare Buch “The Languages of Native North America” von Marianne Mithun. Dementsprechend verfolgt dieses Tutorial u.a. auch das Ziel, zur eigenen Recherche über “exotische” Sprachen anzuregen – ich denke, es gibt kaum etwas, das beim Sprachenbasteln mehr motiviert und weiterhilft als der Aha-Effekt in dem Moment, wo man versteht (oder zu verstehen glaubt), wie eine fremdartige grammatikalische Unterscheidung funktioniert. Aufgrund dieser “Fremdheit” werden diejenigen unter euch, die schon etwas Erfahrung mit linguistischen Themen und/oder Kenntnisse außereuropäischer Sprachen mitbringen, meine Überlegungen sicherlich etwas leichter nachvollziehen können als die, die Grammatik nur aus dem Schulunterricht kennen. Ich werde aber versuchen, alles so zu erklären, dass möglichst wenig Vorwissen nötig ist. Wenn ihr irgendetwas nicht versteht, fragt einfach nach!

Bevor es richtig losgeht, hier schonmal als kleine Einstimmung der vorläufige Name der Sprache: Tsemehkiooni.

Ausgesprochen wird das “fast wie man es schreibt”, mit einer Betonung auf dem oo. In IPA-Lautschrift wäre das [tseˌmexkiˈoːni]. Mehr dazu später; der einzige Laut, auf den ich an dieser Stelle schon genauer eingehen möchte, ist das h (Lautschrift: [x]). Eine gute Annäherung sind die beiden Hauptvarianten des deutschen <ch>, das ja in <ich> ein bisschen weiter vorne im Mund gesprochen wird und in <ach> ein bisschen weiter hinten. Das h in Tsemehkiooni liegt genau dazwischen.

Zur Bedeutung des Namens: Tsemehkiooni ist ein Verb, das sich aus vier Wortbestandteilen zusammensetzt. Der Wortstamm lautet -emeh- und bedeutet “verstehen, begreifen, interpretieren”. Davor steht ein Präfix ts- “wir”, das die Person angibt und gleichzeitig klarmacht, dass das Verb einen Zustand beschreibt (und nicht etwa eine Handlung). Hinter dem Wortstamm finden wir zwei Suffixe, nämlich -kioow-, das angibt, dass das Wort etwas mit Sprechen zu tun hat (das w verschwindet hier, weil kein Vokal folgt), und schließlich -ni, aus dem sich ablesen lässt, dass der durch das Verb ausgedrückte Zustand auf Gegenseitigkeit beruht. Übersetzt bedeutet der Name also in etwa: “Wir verständigen uns durch (diese) Sprache.”


Nächster Post:
Vorüberlegungen zu Ästhetik, Typologie und Funktionsweise der Sprache

Eka’i

Saturday, July 30th, 2011

Glyph of the word 'eka'i'.

eka’i

  • (n.) abalone

Nievu eika iu eka’i kau.
“We dive for abalone.”

Notes: When I was very young, my stepfather brought me an abalone shell, and I kept it as decoration in my room until I left for college. Since then, it’s been lost to the winds (or, more likely, the trash heap. Happened to a lot of my stuff without my knowledge).

You’ll recognize the iku for eu in this glyph. It’s kind of used as a leyaka to stand for a shellfish, and then ka is added as a phonological clue. Of course, it rather looks like the “bad” line determinative, so there are some superstitious folks that think it’s bad luck to disturb or harvest abalone for their meat or shells. It’s kind of a motif in Kamakawi lore (perhaps like black cats or broken mirrors in Western culture).

anjēlti

Saturday, July 30th, 2011

anjeelti

anjēlti

This is another word for ground or land, specifically wild and uncultivated land.

sū anjēlti anwīwi āñ alxien te jēta jatēspe to jampāenten to manahan sakēwīke;
In the middle of bare wilderness, this was unexpectedly a relic of civilization, of someone’s labor.

The Mayan Interference

Friday, July 29th, 2011
I remember having read once that an early Mayan language investigator was surprised to realize that this language was actually about 90% greek in essence of words, grammar, etc. I really don't know how this came to happen, but the idea caught on really fast. It is something that would have been pretty spooky had it been real, of course, but actually it's a very weird notion. In fact, I even found some people claiming a mayan etymology for the word 'philosophy', φιλοσοφία.

PIL, to open one's eyes, be attentive, to contemplate. O, an intensifier particle. SOU, to shuffle, to untangle. IA, a hard or difficult thing.

So, voilà, we have that, according to this "faketymology" φιλοσοφία means something like 'to untangle something difficult in order to assert it strongly by contemplating it' (sic). What a wonderful fantasy has been concocted.


Back to the Real World


Not only should we forget that a Grimm's Law should occur to make pil into phil, but also we are lacking a ph in 'pil-o-sou-ia'. Not only that, but the intensifier is given a whole morphosemantic concept as "to assert strongly"! No, this is not how an intensifier particle works, and even if we were to blindly accept all this... SOU doesn't mean 'untangle' but 'to tangle, to tie a knot' just the opposite. All in all, a complete mess of a fantasy.

And this is even disregarding the fact that in greek 'philos' is a word and 'phil' is not. Also note that Mayan never used this word, and is not a valid word in any Mayan dictionary, also I think it breaks several Mayan rules.

But how? How can a language so dissimilar as Mayan be equated to Greek? This is actually a very interesting question, is it a misreading of Mayan dictionaries and Greek ones? Or is it a purposefully evil attempt at creating fake etymologies and fantasies to sicken real linguists and discredit Mayan studies?

When this doesn't work some equate it to other languages. I've read Mayan is a 70% Mesopotamian (sic), which makes no sense, since there were more than one language in use in the Mesopotamia at any time. Even that it is 70% Aramaic, which really startles me since Mayan prefers bi-consonantal roots and Semitic languages favor tri-consonantal ones, even when, by way of suffixes, Mayan can seem to have tri-consonantal roots, like for example hanal, akbal, both use the suffix -(V)l, but roots are han and kab respectively.

The most incredible? Someone wrote Yucatec Mayans and Japanese people can speak "fluently with no need of an interpreter". Really? Let's put this statement to the test, shall we? Let's write some common phrases in both languages to see how much they can understand each other;

Japanese: あなたの名前は何?
Anata no namae wa nani? Your name is what?

Mayan (Yucatec): Bix a kaaba’ ?
What your name?

Hum... I really don't think they would understand what the hell they are talking about. Certainly I wouldn't recommend you to speak Mayan to a Japanese. Let's see the answers to this, maybe they can glean the meaning from the similarity of the words for that;

Japanese: 私の名前はアレクス
Watashi no namae wa Alex. My name is Alex

Mayan (Yucatec): In kaabae Alex.
My name (is) Alex.

Hum... again, I don't think they would understand a word. Specially not if one speaks of "namae" and the other of "k'aaba'/k'aaba'e", or, for that case, "watashi" vs. "in", or "anata" vs. "a". So we can say for sure that this is not the case, then how come so many people on the Internet go by this theory? We sure love a good conspiracy or secret knowledge story no matter how wild it is.